Home Entertainment Nachrichten aus Deutschland: Radfahrer bedroht Bauarbeiter mit Metzgerbeil

Nachrichten aus Deutschland: Radfahrer bedroht Bauarbeiter mit Metzgerbeil

Regensburg: Randalierer flüchtet nackt aus Krankenhaus

Der Eintrag im Polizeiregister dürfte etwas länger werden für einen 23-Jährigen aus Bayern, der nach einer Serie von Straftaten nackt aus einem Krankenhaus floh und dabei noch einen Autofahrer angriff. Die Polizei hatte den Mann in der Nacht auf Mittwoch zunächst nach einem Autounfall mit gestohlenem Kennzeichen festgenommen und ihn kurze Zeit später aufgrund starker Schmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Festnahme hatte der 23-Jährige bereits zwei Beamte angegriffen und diese verletzt.

Als der Mann im Krankenhaus auf der Intensivstation aufwachte, schlug er mit Fäusten und einem Feuerlöscher auf das Personal ein und flüchtete – mitsamt seiner ungewöhnlichen Waffe – nackt. Der Mann entkam laut Polizei zunächst auf einem Fahrrad und versuchte dann, einen Autofahrer anzuhalten und dessen Fahrzeug zu stehlen. Der Fahrer wehrte sich jedoch gegen die Angriffe mit dem Feuerlöscher, der Versuch scheiterte. Der 23-jährige Randalierer wurde kurze Zeit später erneut festgenommen und in ein Fachklinikum eingewiesen.

Quelle: DPA

Wittislingen: Schlingerndes Güllefass richtet hohen Schaden an

Bei einem Verkehrsunfall in Bayern sorgte ein schlingerndes, glücklicherweise leeres, Güllefass für einen Schaden von über 300.000 Euro. Das Güllefass schaukelte sich bei der Fahrt bei Wittislingen so auf, dass es gegen die Leitplanke krachte und den Traktor umriss. Warum es dazu kam, war zunächst unklar. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Bei dem Unfall wurden die Leitplanke und der Straßenbelag teilweise erheblich beschädigt. Zur Bergung des Traktors und zur Reinigung der Unfallstelle musste die Straße mehrere Stunden gesperrt werden.

Quelle: DPA

Elchingen: Radfahrer bedroht Bauarbeiter mit Metzgerbeil

Im bayerischen Elchingen griff ein Radfahrer zu einem Metzgerbeil, um seiner Drohung gegen zwei Bauarbeiter mehr Ausdruck zu verleihen – und löste damit eine Großfahndung der Polizei aus. Wie die Polizei mitteilte, sei es bei dem Vorfall am Mittwoch jedoch zu keinem Angriff auf die Bauarbeiter gekommen. Der Mann konnte kurze Zeit später in Gewahrsam genommen werden, das Beil wurde sichergestellt. Es war zunächst unklar, warum der Mann die Bauarbeiter bedrohte und woher das Beil stammte. Es wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

Quelle: DPA

Aalen: 94-Jähriger stürzt aus vierter Etage von Altersheim

In Baden-Württemberg ist ein 94-Jähriger aus der vierten Etage eines Altersheims gestürzt und gestorben. Der Senior beugte sich am Mittwochabend über das Balkongeländer des Heims in Fellbach und verlor offenbar das Gleichgewicht, wie die Polizei in Aalen am Donnerstag mitteilte. Er fiel über das Geländer in die Tiefe. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfall aus.

Quelle: DPA

Berge: Feuerwehr befreit Hund aus überhitztem Auto

Am Mittwochnachmittag wurde im niedersächsischen Berge ein Labrador aus einer misslichen Lage befreit. Der Hund harrte in einem geparkten Auto in praller Sonne aus und war offensichtlich überhitzt. Eine aufmerksame Passantin suchte zunächst die Besitzerin, als das erfolglos bliebt rief sie die Polizei. Die Feuerwehr Berge rückte an und schlug die Scheibe des Audis ein. Der Labrador wurde sofort mit Wasser versorgt. Als seine Besitzerin wenig später auftauchte, wurde sie von den Einsatzkräften auf ihren Fehler aufmerksam gemacht. Die Frau hatte ursprünglich im Schatten geparkt und die rasche Wanderung der Sonne unterschätzt. Ihr Hund erlitt glücklicherweise keine weiteren Schäden. 

Quelle: Presseportal

 Nachrichten von Mittwoch, den 24. Juni

Hamburg: Udo Lindenbergs Porsche aus Hotel-Tiefgarage geklaut

Der Porsche von Udo Lindenberg, 74, ist aus der Tiefgarage des Hotel Atlantic in Hamburg gestohlen worden. Als der Musiker in der Nacht zum Dienstag um drei Uhr eine Spritztour mit seinem Porsche machen wollte, war das Auto weg. Polizeibeamte haben die Ermittlungen aufgenommen, bestätigte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung berichtet. Danach handelt es sich um einen Porsche 911 R, von dem nur 991 Exemplare gebaut wurden. Der Neuwagen soll um die 200.000 Euro gekostet haben, mittlerweile liege der Wert des Autos bei 600.000 Euro.

Quelle: DPA

Düsseldorf: Schüler bleibt unter Toilettentrennwand stecken 

Die Feuerwehr Düsseldorf musste am Mittwochmittag zu einem Einsatz in einer Schule ausrücken. Dort war ein Schüler beim Versuch unter einer Toilettentrennwand durchzukriechen steckengeblieben. Der Siebenjährige konnte auch durch die umstehenden Menschen nicht aus seiner misslichen Lage befreit werden. Er steckte mit der Hüfte zwischen dem Fliesenboden und der Trennwand fest Schließlich rückten die Einsatzkräfte an und schnitten mit einer akkubetriebenen Säge ein Loch in den hinteren Teil der Trennwand. So konnte der Junge befreit und einem Notarzt übergeben werden. Nach einer medizinischen Untersuchung übernahm der Vater sein Kind.

Quelle: Feuerwehr Düsseldorf

Hamburg: Freispruch im Prozess um tödlichen Kutschenunfall

Fast zwei Jahre nach einem tödlichen Kutschenunfall auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg hat das Amtsgericht die ehemalige Inhaberin des Pferdedroschkenbetriebs freigesprochen. Die 56 Jahre alte Angeklagte habe ihre Sorgfaltspflicht nicht verletzt und sich somit auch nicht der fahrlässigen Tötung oder der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht, sagte Richter Björn Jönsson am Mittwoch. “Es war eine Tragödie.”

Die Angeklagte hatte seit 2017 Kutschfahrten über den 390 Hektar großen Parkfriedhof angeboten. Bei einem Halt  am 26. September 2018 waren die Pferde durchgegangen, als bereits zwei Fahrgäste in der Kutsche saßen und zwei weitere gerade auf dem Trittbrett standen. Die Pferde zogen das Gefährt auf die Cordesallee, wo es mit einem Auto zusammenstieß. Die Staatsanwaltschaft hatte der Frau vorgeworfen, sie habe die beiden Tiere nicht ausreichend gesichert. Die Angeklagte und ein Gehilfe waren ausgestiegen, um den Fahrgästen beim Einsteigen zu helfen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sichern nach einem Unfall mit einer Pferdekutsche auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf den Unfallort 

Bei dem Unfall kippte die Kutsche um, zwei ältere Frauen wurden unter dem Wagen eingeklemmt. Eine 78-Jährige starb, eine 80-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt. Auch die beiden anderen Fahrgäste und der 50 Jahre alte Autofahrer erlitten Verletzungen. Eines der Pferde musste eingeschläfert werden.

Quelle: DPA

Eigeltingen: Rennradler wird von Traktoranhänger überrollt

Im baden-württembergischen Eigeltingen ist ein Rennradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der 48-Jährige wollte einen Traktor mit Anhänger und dahinter fahrende Autos überholen. Als der Traktorfahrer den Blinker setzte und nach links abbiegen wollte, prallte der Radfahrer gegen das hintere linke Rad des Gefährts und stürzte. Obwohl der Traktorfahrer, ein 16-jähriger Jugendlicher, sofort eine Vollbremsung einleitete, wurde der Radfahrer von dem Anhänger überrollt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 16-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für den Traktor war. Seine Mutter wurde daher wegen Zulassen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Der Radfahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Quelle: Polizei Konstanz

Essen: Kurierfahrer fuhr 30 Jahre ohne Führerschein

In Essen hat die Polizei einen Kurierfahrer kontrolliert, der schon seit 30 Jahren ohne Führerschein unterwegs ist. Der Mann wurde bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle gestoppt. Der 59-jährige Fahrer gab an, Kurierfahrten zu tätigen, konnte zwar den Fahrzeugschein für den Transporter vorweisen – nicht aber seinen Führerschein. Den hatte man ihm offenbar schon vor 30 Jahren entzogen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, der Autoschlüssel sichergestellt. Gegen ihn wird jetzt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Auch gegen den Halter des Transporters wurde eine Strafanzeige gestellt.

Quelle: Polizei Essen

Bundesweit: Razzia gegen Schleuserbande 

Die Polizei hat in mehreren Bundesländern und in Schweden einen Schlag gegen eine mutmaßliche internationale Bande von Menschenschleusern geführt. Sie soll Iraner mit erschlichenen Visa von Teheran über Istanbul nach Deutschland geschleust haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Insgesamt seien mehr als 230 Bundes- und Landespolizisten im Einsatz gewesen.  

Durchsucht wurden 15 Wohnungen und Geschäftsräume in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sowie durch die schwedische Polizei in einer Wohnung in Schweden. 

Verdächtig seien sechs Iraner, ein Niederländer und ein Schwede. Zwei Hauptbeschuldigte wurden verhaftet. Umfangreiches Beweismaterial in Form von Mobiltelefonen, Datenträgern und Unterlagen wurde sichergestellt.

Quelle: DPA

Zarrentin: Mann rutscht von Hausfassade und stürzt ab

Im Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern ist am frühen Mittwochmorgen ein Mann bei einem Sturz aus einer Höhe von etwa vier Metern schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, hatte sich der 32-Jährige versehentlich aus seiner Wohnung im Obergeschoss ausgesperrt und dann versucht, von außen an ein offenes Fenster zu gelangen. Hierzu kletterte er zunächst eine Straßenlaterne hinauf und wollte dann an der Hausfassade weiterklettern. Dort rutschte der 32-Jährige ab und stürzte zu Boden. Der schwer verletzte Wohnungsinhaber, der bei Bewusstsein war, wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Quelle: Polizei Ludwigslust

Kirn: Zug rollt über schlafenden 15-Jährigen – Junge bleibt unverletzt

Mit großem Glück ist ein 15 Jahre alter, betrunkener Jugendlicher an einer Bahnstrecke bei der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Kirn nur knapp dem Tod entgangen. Der Jugendliche hatte sich nach einem Treffen mit Freunden in Kirn im Kreis Bad Kreuznach auf dem Heimweg ausruhen wollen – und sich dabei in der Nacht zum Mittwoch unbewusst zwischen zwei Schienen auf das Gleisbett einer Bahnstrecke gelegt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Der 15-Jährige schlief ein und merkte nicht, wie ein Regionalzug über ihn hinweg fuhr. 

Der Zugführer bemerkte den Jugendlichen und alarmierte umgehend die Leitstelle der Bahn. Der Bahnverkehr wurde auf dem Abschnitt der Bahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Saarbrücken gesperrt. Rettungskräfte fanden den Jugendlichen unversehrt und mussten ihn wecken. Der 15-Jährige gab an, nicht zu wissen, wo er sich befunden habe. Ihm wurde mit einem eindringlichen Gespräch verdeutlicht, dass er “den heutigen Tag auch als zweiten Geburtstag ansehen könnte”, wie es in einer Mitteilung der Polizei hieß. Danach wurde er in die Obhut des Vaters übergeben.

Quelle: DPA

Köln, Rödermark, Bondy: Razzien gegen Großfamilie

Am frühen Mittwochmorgen haben Polizeikräfte insgesamt acht von neun Haftbefehle in Köln, im südosthessischen Rödermark sowie in Bondy nahe Paris vollstreckt. Die vorangegangenen mehrmonatigen Ermittlungen richteten sich gegen gegen eine im rechtsrheinischen Köln ansässige Großfamilie, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Insgesamt wurden 19 Objekte durchsucht und Immobilien beschlagnahmt. Die Mitglieder der aus dem früheren Jugoslawien stammenden Großfamilie sollen vorwiegend ältere Menschen durch Wohnungseinbrüche um ihre Ersparnisse gebracht und durch Betrugshandlungen Sozialleistungen bezogen haben. Über die Ergebnisse der Durchsuchungen werden Staatsanwaltschaft und Polizei frühestens gegen Mittag Stellung nehmen.

Quelle: Polizei Köln

Dillenburg: 25-Jähriger stirbt bei Streit

Im hessischen Dillenburg ist am Abend ein 25-Jähriger aus Wetzlar gestorben. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, gerieten am späten Dienstagabend gegen 22.30 Uhr mehrere Personen, aus bislang  unbekannten Gründen, in eine heftige Auseinandersetzung. In deren Verlauf erlitt der Mann mehrere Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Rettungskräfte brachten den Schwerstverletzen in ein Krankenhaus, wo er noch während der umgehend eingeleiteten Notoperation verstarb. Noch in der Nacht nahmen Polizisten eine Person fest. Diese wird derzeit durch Kriminalpolizisten vernommen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Mittelhessen

 Nachrichten von Dienstag, den 23. Juni

Forchheim: Eingeklemmter Autofahrer filmt eigene Rettung

Seine eigene Rettung hat ein eingeklemmter Autofahrer auf der Autobahn 73 bei Forchheim gefilmt. “Als wir das Autodach abhoben, streckte sich uns plötzlich eine Hand mit Handy entgegen”, erzählte Werner Horsch von der Freiwilligen Feuerwehr am Dienstag. “Ich bin jetzt 22 Jahre Stadtbrandmeister, aber sowas ist mir noch nie passiert.”

Der 43-jährige Fahrer war nach Angaben der Polizei am Montag mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Als er wegen eines langsameren Fahrzeugs abbremsen musste, verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Das Auto schleuderte etwa 300 Meter über die Autobahn und prallte mehrfach gegen die Mittel- und Außenleitplanke. Der Mann und seine 49 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt in ihrem Wagen eingeklemmt. 

Die beiden eingeklemmten Insassen mussten nach dem Unfall von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden

Die Feuerwehr musste das Autodach aufschneiden, um das Ehepaar zu bergen. “So ein Dach hat ein wahnsinniges Gewicht, das müssen wir auf jeder Seite mit drei, vier Mann stemmen”, sagte der Stadtbrandmeister. “Und dabei hält der Verletzte die Kamera auf sich, dann wieder auf uns. Da schüttelst du nur den Kopf.” Ein Rettungshubschrauber brachte die Verletzten in Krankenhäuser.

Quelle: DPA

Steinhagen: Mann fährt mit Auto in Schaufenster

Im nordrhein-westfälischen Steinhagen ist ein Autofahrer mit seinem Wagen in ein Schaufenster gefahren. Wie die Polizei berichtete, rangierte der Mann zuvor auf einem Kundenparkplatz. Nach dem Zusammenstoß parkte der Mann den Wagen in einer dem Geschäft gegenüberliegenden Parklücke und blieb in seinem Auto sitzen. Aufmerksame Zeugen beobachteten den Zusammenstoß, verständigten die Polizei und machten Angaben zu dem augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann. Der 63-Jährige wurde zur Blutabnahme in ein Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein wurde einbehalten und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Quelle: Polizei Gütersloh

Neuss: 20-Jähriger soll Cannabispflanzen in Wald angebaut haben

In Neuss haben Polizisten einen 20-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, auf zwei kleinen Lichtungen insgesamt 74 Cannabispflanzen angebaut zu haben. Die Beamten fanden zudem in seiner Wohnung eine professionelle Indoorplantage mit 38 Cannabispflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen sowie Utensilien für den Anbau der Pflanzen und Verpackungsmaterial sicher. Der Mann wurde wegen des Verdachts der Herstellung von und des Handels mit Marihuana in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen laufen.

Der Neusser steht im Verdacht, in einem Waldstück auf zwei kleinen Lichtungen insgesamt 74 Cannabispflanzen angebaut zu haben

Quelle: Polizei Rhein-Kreis Neuss

Kaiserslautern: Jugendliche raucht Joint und weiß nicht mehr, wo sie ist

In Kaiserslautern hat die Polizei am Montagabend eine Jugendliche aufgegriffen, die sich offenbar in einer hilflosen Lage befand. Wie die Beamten am Dienstag berichteten, konnte die 15-Jährige ihre Adresse nicht angeben und war auch nicht in der Lage zusammenhängende Sätze zu bilden. Sie sei “zeitlich und örtlich nicht orientiert” gewesen, heißt es und habe auf Fragen “zusammenhanglos” geantwortet. Laut Polizei gab sie an, einen Joint geraucht zu haben. Mit Unterstützung des Ordnungsamtes und des verständigten Rettungsdienstes wurde das Mädchen zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 44-jährige Mutter der Jugendlichen wurde verständigt. “Sie sah die Sache gelassen und meinte, dass sie ja wisse, was ihre Tochter rauche. Morgen gehe es ihr wieder besser.”

Quelle:  Polizei Westpfalz

Berlin: Razzia wegen Corona-Subventionsbetrugs in islamistischer Szene     

Wegen mutmaßlichen Betrugs bei der staatlichen Corona-Soforthilfe in der islamistischen Szene haben Berliner Ermittler am Dienstag mehrere Orte in Berlin durchsucht. Der Verdacht wegen Subventionsbetrugs richte sich gegen zwei Männer aus der Szene, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Vor allem nach Beweismitteln durchsucht wurden laut Polizei eine Moschee in Berlin-Tempelhof, eine Wohnanschrift sowie eine Wohn- und Geschäftsadresse. Festnahmen gab es demnach zunächst nicht. Bei den Durchsuchungen waren 250 Beamte im Einsatz. Im April hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, durch Subventionsbetrug bei Corona-Soforthilfen sei ein Schaden von rund 700.000 Euro entstanden. Bereits im Mai durchsuchten Ermittler wegen Corona-Betrugsverdachts in Berlin Wohnungen und Autos mutmaßlicher Salafisten, die laut damaligen Angaben betrügerisch Corona-Soforthilfen für Kleinbetriebe beantragt und teilweise auch erhalten haben sollen.

Quelle: AFP

Wuppertal: Paar betreibt illegale Schnapsbrennerei in Wohnung

Die Zollfahndung Essen hat in Wuppertal eine illegale Schnapsbrennerei ausgehoben. Die Beamten wurden durch Zeugen auf ein Paar aufmerksam gemacht, das in seiner Drei-Zimmer-Wohnung “schwarz Schnaps brennen” würde. Bei einer Durchsuchung am 17. Juni stellten die Beamten insgesamt 226 Liter Branntwein und branntweinhaltige Erzeugnisse, 200 kg Maische, eine Destillieranlage samt Zubehör sowie über 1.100 Stück unversteuerte Zigaretten sicher. In jedem Raum befand sich unversteuerter Alkohol und Herstellungszubehör. So lagerten im Zimmer des Kindes sieben große Plastikfässer samt Überlauf mit 200 Kilogramm angesetzter Maische. Im Schlafzimmer fanden die Fahnder unter anderem 20 Flaschen “Selbstgebrannten”.

In der Wohnung eines Ehepaares stellten die Beamten unter anderem 226 Liter Branntwein und branntweinhaltige Erzeugnisse sicher

Das 20-Liter-Destilliergerät war in der kleinen Gästetoilette aufgebaut und angeschlossen. Das Paar erwartet zudem noch ein Steuerstrafverfahren wegen der mehr als 22 Stangen unversteuerter Zigaretten. Die Polizei erklärt hierzu: “Illegal hergestellter Branntwein ist unter Umständen gesundheitsgefährdend. Wurde während der Destillation der Vorlauf nicht abgetrennt oder sind im Endprodukt zu hohe Konzentrationen Fuselöle enthalten, kann dies in höheren Dosen zur Erblindung oder zu, sogar tödlichen, Vergiftungen führen. Durch unsachgemäße Handhabung kann es zu gefährlichen Verpuffungen kommen.” 

Auf der Gästetoilette fanden die Beamten dieses 20-Liter-Destilliergerät 

Quelle: Zollfahndungsamt Essen

Halle: Kleinkind fällt aus dem fünften Stock und verletzt sich schwer

Beim Sturz aus einem Fenster ist ein Kleinkind in Halle (Saale) schwer verletzt worden. Der zweijährige Junge fiel am Montagabend im Stadtteil Halle-Neustadt aus der Wohnung seiner Eltern im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses, wie ein Polizeisprecher sagte. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Eltern des Jungen hatten sich zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar im Nachbarzimmer aufgehalten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: DPA

Freiburg: Radfahrerin von Lkw überfahren und tödlich verletzt

In Freiburg ist eine Radfahrerin von einem Lkw überfahren und tödlich verletzt worden. Laut Polizei geschah der Unfall gegen 19 Uhr. Der 46-Jährige wollte mit seinem Sattelzug in Höhe der Freiaustraße nach rechts auf die B31 abbiegen, als er die Radlerin erfasste. Durch den Zusammenstoß wurde die 50-jährige so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Verkehrspolizei ermittelt. 

Quelle: Polizei Freiburg

A4 bei Bucha: Autofahrer hält für Nickerchen in Pannenbucht

Eine denkbar ungünstige Parkmöglichkeit hatte sich am Montag ein Autofahrer für ein Nickerchen ausgesucht. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, war der Mann auf der A4 bei Bucha in Richtung Dresden unterwegs, als er seinen Wagen in einer einer Pannenbucht des Jagdbergtunnels abstellte, um zu Schlafen. Über die Lautsprecheranlage versuchten Mitarbeiter der Zentralen Betriebsleitstelle Kontakt zu dem Fahrer aufzunehmen, doch ohne Erfolg. Schließlich machte sich eine Streife der Autobahnpolizei auf den Weg zu dem Kleintransporter. Er muss nun ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro bezahlen und erhält einen Punkt im Fahreignungsregister. Parken musste er woanders.

Quelle: Polizei Thüringen

 Nachrichten von Montag, den 22. Juni

Dortmund: Freunde bringen Motorradfahrer nach schwerem Unfall zu Party zurück

Ungewöhnliche Unfallflucht: Ein Mann (21), der nach einer Feier in Dortmund mit einem Motorrad gegen einen Strommast krachte, rief danach seine Freunde – die ihn schwer verletzt zu der Party zurück brachten. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden die Schmerzen des Fahrers während der Feier in der Nacht zu Sonntag so groß, dass die Kumpel ihn doch noch ins Krankenhaus fuhren und der Polizei Bescheid sagten.

Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, wurde der 21-Jährige so schwer verletzt, dass er immer noch im Krankenhaus liegt. Der Mast, gegen den er gerast war, war in zwei Teile zerbrochen. Einen Motorrad-Führerschein hatte der Mann nicht. Daher wird gegen ihn jetzt wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht ermittelt. Gegen seine Freunde bestehe der Verdacht der Beihilfe, so die Polizei.

Quelle: DPA

Wiesbaden: Droh-Mail an Politiker – Ermittler prüfen Echtheit von Polizei-Account

Nach Drohungen gegen einen Mainzer Kommunalpolitiker prüft das hessische Landeskriminalamt, ob die Mail mit dem entsprechenden Inhalt von einem hessischen Polizei-Account verschickt wurde. “Wir wollen das schnellstmöglich aufklären.”, sagte eine LKA-Sprecherin am Montag in Wiesbaden. Es seien Ermittlungen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden aufgenommen worden. Es geht darum, ob die E-Mail tatsächlich von einem Polizisten verschickt wurde oder ob es sich um einen Täuschungsversuch handelt.

Das Mainzer Stadtratsmitglied Maurice Conrad hatte bei Twitter eine E-Mail veröffentlicht, die er von einem Absender mit dem Account @polizei.hessen.de erhalten hatte. Darin steht unter anderem: “Ich empfehle im Übrigen, das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.”

Hassbotschaften bekäme er öfters, sagte Conrad. Jedoch nicht von einem mutmaßlichen Polizisten. Er freue sich, dass das LKA nun schnell klären wolle, ob die Adresse echt ist oder ein Fake. Auf die Frage, woher der Hass kommen könnte, sagte Conrad, dass es womöglich einen Bezug zur Debatte um eine Kolumne der Tageszeitung “taz” haben könnte. Er habe vor kurzem bei Twitter einen Artikel geteilt, der sich um das Thema drehte.

In der “taz”-Kolumne ging es darum, wo Polizisten arbeiten könnten, wenn die Polizei abgeschafft würde, der Kapitalismus aber nicht. Darin wurde auch die Option der Mülldeponie aufgegriffen. Aus der Berufsgruppe heraus und von Politikern kam danach viel Kritik.

Quelle: DPA

Gelsenkirchen: “Frauchen” springt für Hund auf Bahngleise

Eine 27-Jährige und ihr Hund sorgten am Samstag im Gelsenkirchener Hautbahnhof für eine Sperrung der Bahngleise. Die Frau war laut Angaben der Polizei auf die Gleise gesprungen, weil sie ihren Hund suchte. Zuvor hatte der Hund sich gefährlich nah an einer Bahnsteigkante befunden, weshalb ein einfahrender Zug bremsen musste. Der Hund sei dann aus Schreck auf die Gleise gesprungen. Die Frau tat es dem Hund gleich, um ihn wieder einzufangen. Daraufhin ordnete die Bundespolizei eine Sperrung des Hauptbahnhofs an, um ein Überfahren der Frau und des Hundes zu verhindern. Beide konnten schließlich in Sicherheit gebracht werden.

Der Einsatz der Bundespolizei dauerte 25 Minuten. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen hat ergeben, dass die Frau aufgrund fahrlässigen Verhaltens für den Vorfall mitverantwortlich sein könnte. Gegen die 27-Jährige wurde somit ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Durch den Vorfall erhielt der RE 42 eine Verspätung von 45 Minuten.

Quelle: Polizei St. Augustin

Freiburg: 13-Jährige mehrfach zum Mitfahren aufgefordert

Eine 13-Jährige wurde am Freitag von einem bisher unbekannten Autofahrer aufgefordert, einzusteigen und mitzufahren, wie die Polizei Freiburg mitteilte. Der Fahrer soll dem Mädchen über einen längeren Zeitraum hinterher gefahren sein und sie des öfteren zum Einsteigen aufgefordert haben. Das junge Mädchen lehnte immer wieder ab, bis sie schließlich eine Fußgängerin ansprach und um Hilfe bat. Erst die Begleitung der Frau schreckte den Unbekannten ab, sodass er davon fuhr. Laut Angaben der Polizei soll es sich um einen roten Pkw gehandelt haben, der von einem etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann geführt wurde. Dieser soll schwarze, kurze Haare und einen Vollbart gehabt haben. Die Polizei bittet Zeugen um Mithilfe. 

Quelle: Polizei Freiburg

Hagen: Erstes Date endet in Raubüberfall

Ein 22-Jähriger aus Offenbach ist am Samstag statt in das geplante romantische Treffen in einen Raubüberfall geraten. Er hatte sich im Internet mit einer Frau verabredet, die den Namen “Jaqueline” angab. Doch statt einem netten Kennenlernen in Zweisamkeit, warteten auf den 22-Jährigen noch neben der jungen Frau zwei weitere Männer auf ihn. Die Männer schlugen auf den 22-Jährigen ein und entnahmen ihm seine Tasche, das Smartphone, eine Armbanduhr und die Mütze einer bekannten Sportmarke. Nach der Tat flüchteten die drei unerkannt. “Der erste Täter nannte sich “Chris”, ist zirka 23 Jahre alt, zirka 183 cm groß, hat braune kurze Haare und war bekleidet mit einem blau-roten Trainingsanzug des Fußballvereins Arsenal London. Der zweite Täter ist zirka 24 Jahre alt, hat eine stämmige Figur und war dunkel bekleidet”, so die Polizei. Ermittlungen wurden aufgenommen. Zeugen werden um Mithilfe gebeten. 

Quelle: Polizei Hagen

Wolfsburg: Autofahrer verteilt ungewollt Geldscheine und Ausweise auf Autobahn

Ein Autofahrer hat ungewollt Geldscheine und persönliche Dokumente auf der Autobahn 2 bei Helmstedt in Niedersachsen verteilt. Der 56-Jährige aus Friesland vergaß nach dem Tanken seine Geldbörse auf dem Autodach, wie die Polizei in Wolfsburg am Sonntag mitteilte. Bei der Weiterfahrt verteilte sich der Inhalt auf der Autobahn. Als der Mann bei Magdeburg seinen Verlust bemerkte, informierte er das Polizeikommissariat Helmstedt. Die Beamten sammelten daraufhin auf dem Standstreifen bis zur Rastanlage Marienborn fast 200 Euro in Geldscheinen und fast alle persönlichen Dokumente des 56-Jährigen ein, der sie anschließend mit Freude in Empfang nahm, wie es hieß.

Quelle: AFP

Bad Schwalbach: Elfjähriger löst Bomben-Alarm in Volksbank aus

Am Samstagabend löste ein elfjähriger Junge einen Bomben-Alarm in der Wiesbadener Volksbank in Bad Schwalbach aus. Der Junge hatte einen herrenlosen Koffer vor die Filiale gestellt, weil er dachte dieser würde der Volksbank gehören. Ein Kunde der Bank bemerkte den Koffer, der mutterseelenallein vor dem Eingang stand. Einsatzkräfte und Sprengstoffexperten wurden informiert, der Eingang der Bank wurde abgesperrt. Als der Experte mit dem Röntgen des Koffern beginnen wollte, meldete sich die Mutter des elfjährigen Jungen. Er hatte im Laufe des Nachmittags den leeren Koffer im Park gefunden. Auf dem Koffer befand sich das Logo der Volksbank, weshalb er ihn zur Filiale brachte. Weil der Junge den Koffer vorbildlich abgeben wollte, erwartet ihn statt Ärger für den Großeinsatz eine kleine Belohnung. 

Quelle: Polizei Westhessen

Leipzig: Mann springt aus brennendem Haus und stirbt

In Leipzig ist am Montagmorgen ein Mann aus einem brennenden Mehrfamilienhaus gesprungen und gestorben. In einer Wohnung in der neunten Etage des Hauses kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand. Nach ersten Erkenntnissen ist eine Person aus dem Fenster der betroffenen Wohnung gesprungen und erlag seinen Verletzungen. ” Die Umstände zum Brand sowie die Identität der Person sind Gegenstand der aktuellen Ermittlungen”, so die Polizei Sachsen. 

Quelle: Polizei Sachsen

Westrhauderfehn: Kleinkind ertrinkt in Hahnentanger See

Am Sonntagnachmittag ist ein kleiner Junge im Hahnentanger See in Westrhauderfehn ertrunken. Es wird davon ausgegangen, dass das Kind unbemerkt von einer kleinen Brücke in den See stürzte. Wenige Augenblicke später bemerkten die Eltern das Verschwinden des Kindes und begannen mit der Suche. Schließlich trafen Einsatzkräfte am Unfallort ein, nachdem Passanten den Notruf alarmiert hatten. Die Einsatzkräfte fanden das Kind unter Wasser. Mit dem Hubschrauber wurde der Junge in das Oldenburger Krankenhaus geflogen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Am Abend verstarb der Junge im Krankenhaus.

Quelle: Feuerwehr Leer

Erfurt: Mann öffnet defekten Fahrstuhl mit Handy und randaliert 

Weil ihm die Rettung aus einem defekten Fahrstuhl in einem Erfurter Hochhaus zu lange dauerte, hat sich ein 25-Jähriger kurzerhand selbst aus seiner misslichen Lage befreit. Dazu hebelte er die Fahrstuhltür mit seinem Handy auf, mit dem er kurz zuvor noch den Notruf gewählt hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Tür wurde dabei so sehr beschädigt, dass der Fahrstuhl überhaupt nicht mehr funktionierte. 

Doch damit nicht genug: Als Polizisten dem Mann am Sonntagmorgen zu Hilfe kamen, attackierte der betrunkene 25-Jährige die Beamten mit mehreren Farbdosen. Mit diesen hatte er – wohl aus Erregung über die Notlage im Fahrstuhl – zwischenzeitlich den Hausflur des Hochhauses bemalt. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wo er seinen Rausch ausschlief. Laut Polizei erwarten ihn nun mehrere Strafanzeigen.

Quelle: DPA

Stuttgart: Nach Ausschreitungen in Stuttgart: Seehofer-Besuch geplant

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich nach den Ausschreitungen in Stuttgart vor Ort ein Bild von der Lage machen. Dies teilte das baden-württembergische Innenministerium am Montag mit. Innenminister Thomas Strobl (CDU) werde Seehofer um 12 Uhr zu einem Gespräch in seinem Büro treffen. Ab 13 Uhr sei ein Termin vor Ort in der Innenstadt geplant.

An den Krawallen in der Nacht zum Sonntag waren nach Angaben der Polizei 400 bis 500 Menschen beteiligt. Mindestens 19 Polizisten wurden verletzt. 24 Menschen wurden vorläufig festgenommen.

Quelle: DPA

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